KÖLNER LICHTER 2004



Pressemitteilungen:

Zitate vom 12. 7. 04 aus dem EXPRESS:

....Die Kölner Lichter 2004 - ein Fest für die Sinne. Pünktlich um 23.30 Uhr ging das Spektakel los: Von zwei Schiffen mitten auf dem Rhein aus wurde das große Abschlussfeuerwerk gezündet. Und während der Nachthimmel funkelte und glitzerte, ein Vorhang aus silbernem Licht von der Hohenzollernbrücke regnete, spielte die Junge Sinfonie Köln.
Orchesterchef Günter Hässy hatte die 1,8 Millionen Noten extra auf das Feuerwerk von Chef-Pyrotechniker Georg Alef abgestimmt, für das 35 Pyrotechniker 12 Kilometer Spezialzündleitungen verlegten....

Zitate vom 12. 7. 04 aus der Rundschau:

....Mit einem Paukenschlag wurde um kurz nach halb zwölf imposant der Beginn der "Kölner Lichter" eingeläutet: Zur majestätischen Musik der Jungen Sinfonie Köln mit Trommelwirbel und Beckenschlägen wurden Raketen in den Stadtfarben Rot und Weiß gezündet. Es folgten immer wieder kraftvolle Passagen in der eigens für die "Kölner Lichter" komponierten Sinfonie, in denen das farbenprächtige Höhenfeuerwerk dominierte, im Wechsel mit ruhigeren, verspielten Stellen, bei denen die Pyrotechniker vor allem niedriges Feuerwerk zündeten. Dabei beeindruckten die sprühenden Fontänen, die sich zu bunten Spiralen drehten, vor allem aber kleine grüne und rote Funken, die tänzelnd über den Rhein in Richtung Ufer hüpften.

In seiner Sinfonie hatte Günter Hässy Lieder der Höhner wie "Hey Kölle", "Kumm loss mer fiere" und "Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche" mit klassischen Elementen vereint, so dass viele Besucher immer wieder in die Refrains einstimmten. Nach einem furiosen Finale, in dem weißes, glitzerndes Feuerwerk den Nachthimmel über dem Dom ein letztes Mal hell erleuchtete und alle musikalischen Motive noch einmal aufgenommen wurden, waren die meisten Zuschauer beeindruckt. "Das war besser als in den letzten Jahren, vor allem, weil kölsche Lieder gespielt wurden", meinte René Kuhlen aus Lindenthal ergriffen. Auch Inge Schumacher, die zum ersten Mal die "Kölner Lichter" besuchte, hat es sehr gut gefallen: "Ich fand's super, dass das Feuerwerk auf die Musik abgestimmt war. Es hat ja fast immer hingehauen."....


Artikel in der Rundschau vom 20.7.2004
von STEFAN VOLBERG

In Kanada soll der WM-Titel der Feuerwerker her
Was bei den "Kölner Lichtern" am 10. Juli so perfekt geklappt hat, soll am 24. Juli im kanadischen Montreal seine Fortsetzung finden: die Zusammenarbeit zwischen Feuerwerkshersteller Weco und der Jungen Sinfonie Köln (JSK) mit Dirigent Günter Hässy. Seit 20 Jahren findet dort die Feuerwerks-Weltmeisterschaft statt, bei der die Firma Weco 1996 Platz 3 und 1997 Platz 2 belegte und im Jahr 2000 sogar den Titel gewann. Nun, zum 20-jährigen Bestehen des Wettbewerbs, tritt eine Auswahl der bisherigen Weltmeister um den einmalig zu verleihenden "Platin-Jupiter" gegeneinander an.
An einem See in einem Freizeitpark haben in den vergangenen Wochen die ersten Teilnehmer bereits ihr Können gezeigt; diesen Samstag vertreten Weco und JSK die deutschen Farben, und am Mittwoch danach ist die Siegerehrung. "Wir repräsentieren Köln - darüber freuen wir uns sehr", versichert Günter Hässy. Er hat eigens für die 32-minütige Show die Musik unter dem Titel "Ouverture canadienne" komponiert, unter Verwendung von "Les gens du pays" und der kanadischen Hymne; wenn das Feuerwerk vor den Zuschauern pyrotechnisch den Kölner Dom von unten nach oben aufbaut, spielt die Junge Sinfonie Köln dazu "Ein Haus voll Glorie schauet", und wenn der Dom ganz zu sehen ist, erklingt "Großer Gott, wir loben dich". "Ich habe natürlich auch ein paar kölsche Elemente eingebaut, "Hey, Kölle" oder "Kumm, loss mer fiere - zum Beispiel", erklärt Günter Hässy.

40 Kölner Musiker reisen nach Montreal
Die Spezialisten der Eitorfer Firma Weco bekommen musikalisch kräftige Unterstützung: Insgesamt 40 Kölner Musiker reisen mit nach Montreal, darunter sind gleich vier Hässys: "Meine Frau Christa, die spielt Bass, unser Sohn Alexander Oboe, unser Sohn Sebastian - er spielt Fagott. Und ich", lacht Hässy, "ich spiele keine Rolle."



Presseinfo von WECO für KÖLNER LICHTER
Kölner Lichter 2004 - Die Kölsche Sinfonie kommt!

WECO kooperiert mit der Jungen Sinfonie Köln
Orchester spielt live die Musik zum Feuerwerk.

Am 10. Juli ist es endlich soweit — die Kölner Lichter 2004 werden wieder mehrere hundert tausend Besucher an den Rhein locken. Alle Feuerwerke, inklusive des mit Hochspannung erwarteten großen Abschlussfeuerwerks, das gegen 23.30 Uhr aus zwei auf dem Rhein schwimmenden Schiffen heraus abgeschossen wird, werden von den Pyrotechnikern der mehrfach international prämierten Fa. WECO aus Eitorf/Sieg, ausgeführt. "In diesem Jahr erwarten uns einige besondere Highlights!", so Markus Schwarzer, der Pressesprecher des Unternehmens. Die Hohenzollernbrücke wird für einen gigantischen Silbervorhang einbezogen werden und mit dabei sind natürlich auch wieder die besonders wirkungsvollen, langsam steigenden Kronen. Doch das absolute Sahnestück resultiert aus der erfolgreichen Kooperation im Jahre 2003, als die Höhner das erste Musikstück zum Abschlussfeuerwerk live auf der Bühne performten. WECO-Chefpyrotechniker Georg Alef und der Kölner Komponist und Produzent sowie Chef der Jungen Sinfonie Köln, Günter Hässy, haben in monatelanger Arbeit zusammen ein Projekt auf die Beine gestellt, das es so in Deutschland noch nie gegeben hat. Eine eigens von Hässy komponierte sinfonische Dichtung wird zum Abschlussfeuerwerk durch die Junge Sinfonie Köln komplett live gespielt.

"Es ist uns eine besondere Ehre, in dem durch WECO initiierten Projekt mit dem so erfolgreichen und bekannten Komponisten und Produzenten Günter Hässy zu kooperieren und es zu realisieren. Hierzu wurden von Hässy mehr als 1,8 Millionen Noten geschrieben. Die besondere Herausforderung bestand dabei auf beiden Seiten. Bei der Musikgestaltung kam es auch darauf an, die Stücke so zu komponieren, dass dazu ein Feuerwerk abgebrannt werden kann. Bei der Pyrotechnik galt es unter anderem, die Auswahl der Feuerwerkskörper und das Programmieren des Zündcomputers so auf die live einzuspielende Musik abzustimmen, dass es selbst erfahrene Pyrotechniker vor bis dato noch nie da gewesene Aufgaben stellte", fährt Schwarzer fort. Die Vorbereitungsarbeiten für die Feuerwerke der Kölner Lichter laufen im Hause WECO bereits seit über einem halben Jahr! Mehr als fünf Tonnen Pyrotechnik werden die 35 WECO-Pyrotechniker für das Abschlussfeuerwerk verarbeiten. Mehr als 12 Kilometer Spezialzündleitungen müssen verlegt und dazu noch von hand mit Spezialfolie umwickelt werden.

Der WDR wird die Veranstaltung, inklusive der Feuerwerke am 10. Juli, live im Fernsehen übertragen.

Die Cologne Classics, wie die Sinfonie inoffiziell gerne genannt wird, verbindet kulturelle und musikalische Zeitspannen Kölner Geschichte mit durchweg moderner Musik.

Doch dieses Projekt wurde nicht nur für die Kölner Lichter ins Leben gerufen. WECO geht hier noch einen Schritt weiter und strebt in diesem Jahr das an, was im Jahre 2000 dem Unternehmen den Titel des "Weltmeisters der Pyrotechnik" einbrachte.

Mit der gleichen sinfonischen Dichtung möchte WECO die Internationalen Feuerwerksmeisterschaften in Montreal/Canada, die am 24. Juli stattfinden, gewinnen. Und hierzu wird die Junge Sinfonie Köln mit nach Montreal reisen, um dort ebenfalls live zum Feuerwerk u.a. jene Sinfonie aufzuführen!

Die Feuerwerks-Weltmeisterschaften in Canada feiern in diesem Jahr das 20. Jubiläum und hierzu tritt eine Auswahl aus allen Weltmeistern der letzten 20 Jahre gegeneinander an. Der Gewinner trägt die wohl begehrteste Trophäe der Branche, den einmalig zu verleihenden Platin-Jupiter mit nach Hause.

"Unsere Pyrotechniker haben Montreal in den vergangenen acht Jahren lieben und leben gelernt. Daher möchten wir mit diesem sehr aufwendigen Projekt eine Brücke schlagen und die Metropolen an Rhein und St. Lorenz-Strom eng miteinander verbinden", so Schwarzer. Denn vieles verbindet Montreal und Köln - kulturell und auch musikalisch.

Bleibt abzuwarten, wie die Jury dieses für Montreal noch nie da gewesene Musik-Feuerwerks-Ereignis bewerten wird.


WECO Pyrotechnische Fabrik GmbH
Markus Schwarzer


Kölner Lichter

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